Urlaubsvertretung Nr.5: Kaffeeklatsch im Spätsommer

10:33


Wenn der Sommer zu Ende geht, verbinde ich das immer mit dem Geschmack von Pflaumenkuchen. Meine Oma hatte einen riesengroßen Garten mit mehreren Obstbäumen und darunter war auch ein Pflaumenbaum. Der stand hinter dem Gartenhaus und wenn man drunter stand, konnte man aus dem Schatten den Teil des Gartens betrachten, in dem Kartoffeln, Tomaten, Zucchini, Bohnen, Johannisbeeren und Walnüsse wuchsen  - und wo der Komposthaufen stand ;)



Ich bin übrigens Julia von Lila Lummerland (http://lilalummerland.wordpress.com/). Dort berichte ich von meinen Tests verschiedener Kosmetikprodukte, rezensiere Bücher und präsentiere Rezepte. Eines davon möchte ich euch heute hier vorstellen, denn es passt so wunderbar zum Ausklang des Sommers und zu der Zeit des Jahres, in der man nachmittags noch draußen in der Sonne Kuchen essen kann, sich abends aber einen Pulli überstreifen muss, weil es frisch wird und die Luft auch nicht mehr so unbeschwert nach Sommer riecht.
Jedenfalls hat meine Mama, auch nachdem meine Großeltern ins Altenheim umgezogen sind, die Tradition aufrecht erhalten, aus den Pflaumen des Gartens (bis das Haus verkauft war) und später eben aus gekauften Pflaumen Kuchen zu backen. Alternativ könnte man auch einen süßen Brotaufstrich draus machen, aber ich glaube, ich komme eher aus einer Kuchen-back-Familie als aus einer Marmeladen-koch-Familie ;)
Und genau das ist auch der Grund, warum ich heute mit euch Mamas Pflaumenkuchenrezept teilen möchte. Meiner Meinung nach DER Kuchen für den Spätsommer. Ich hoffe, ihr mögt ihn genauso sehr wie ich ;)
Ihr braucht für ein ganzes Blech:
ca. 2 kg Pflaumen/Zwetschgen
375 g Mehl
1 Prise Salz
1 Tasse lauwarme Milch
1 Päckchen (15 -20 g) frische Hefe (alternativ geht auch Trockenhefe, die muss man dann meistens vorher noch in warmer Milch anrühren, steht aber auf der Verpackung drauf ;))   
75 g Butter oder Margarine
1 Ei
1 Päckchen Vanillezucker
Zimt
Zucker


So geht’s:
Aus Mehl, Salz, Milch, Hefe, Butter, Ei und Vanillezucker einen Hefeteig herstellen und an einem warmen Ort gehen lassen bis sich das Volumen etwa verdoppelt  hat. In der Zwischenzeit die Pflaumen waschen, entsteinen und vierteln. Wer keine braunen Finger bekommen möchte, sollte sich Einweghandschuhe überstreifen, denn ansonsten seht ihr drei Tage aus, als hättet ihr eure Hände in Kakao gewaschen.
Den Teig auf einem eingefetteten Backblech ausrollen und andrücken.
Wenn das Obst sehr saftig ist, bestreut ihr den Teig am besten noch mit Semmelbröseln – muss aber nicht sein.
Dann den Teig gleichmäßig und dicht mit den Pflaumen belegen, mit Zimt bestreuen und den Ofen auf 200°C vorheizen. Bis der Ofen aufgeheizt ist, den Kuchen noch mal ruhen lassen.
Dann 20-30 Minuten (je nach Ofen) bei 200°C (Umluft) backen.
Den heißen Kuchen mit Zucker bestreuen (ich hab braunen genommen, aber das ist Geschmackssache) und mit einem Klecks Sahne servieren!
nom nom nom!
Übrigens: Dieses Rezept funktioniert auch super mit Äpfeln oder Aprikosen ;)
Wer jetzt Appetit bekommen hat und das Rezept ausprobiert: Ich freue mich natürlich über eure Rückmeldungen (auch über eure Rezeptfotos ;) )! Mehr Rezepte gibt es hier (http://lilalummerland.wordpress.com/category/food/).
Bis bald!
Julia





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