Healthy everyday bagels

10:47


Mein liebstes Frühstück -neben Yoghurt Parfait, wenn wir in den USA sind: BAGELS!
Was bei uns das Brötchen ist, ist in den USA der Bagel. Aber, könnte ich unsere Brötchen gegen Bagels eintauschen - ich wäre sofort dabei!

Sind unsere Brötchen doch sehr fluffig mit einer festen Kruste und ansonsten auch eher trocken, so ist der Bagel insgesamt viel teigiger, ein wenig süßlicher und mit einer ganz leichten Kruste nach dem Toasten für mich einfach perfekt. Man findet die runden Teigkringel in zig Variationen, wobei ich zugeben muss, dass ein "Plain Bagel with creamcheese" für mich unschlagbar ist.


Bei uns findet man Bagels mit viel Suchen hin und wieder im Supermarkt, aber geschmacklich haben die leider so gar nichts mit denen aus den USA gemeinsam. Und ein Brötchen mit Loch in der Mitte ist leider noch kein Bagel.
Also habe ich mich noch einmal selber versucht und nach amerikanischen Rezepten geguckt. Die Zutaten waren immer ungefähr die selben, also schonmal eine klare Sache. Allerdings wollte ich gerne Bagels haben, die man auch mit gutem Gewissen jeden Tag essen kann - nur Weizenmehl zu verwenden war hier also keine Option.
Am Ende kamen Vollkorn-Buchweizenmehl, Dinkelmehl und ein wenig Weizenmehl in meine Bagels. Damit schmeckten sie noch immer wunderbar und man kann sie jeden Tag genießen.


Für etwa 10 Bagels braucht ihr:

  • 250g Dinkelmehl
  • 250g Vollkorn-Buchweizenmehl
  • 150g Weizenmehl
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 25g Zucker
  • 1 EL Salz
  • 350g lauwarmes Wasser
Und so geht's:
Vermischt zunächst alle Mehlsorten in einer Schüssel. Nun gebt ihr 250g der Mehlmischung, Wasser und Hefe in eine Schüssel, verrührt alles und lasst es rund eine Stunde stehen bis sich langsam Bläschen bilden und sich das Volumen verdoppelt hat.
Gebt dann Zucker, Salz und das übrige Mehl hinzu und verknetet alles zu einem glatten Teig. Diesen solltet ihr mindestens 10 Minuten lang kneten (am besten benutzt ihr hierzu eine Küchenmaschine).
Deckt den Teig mit Frischhaltefolie ab und lasst ihn rund 25 Minuten im Kühlschrank ruhen.

Nun teilt ihr den Teig in 10 gleich große Portionen und formt Buns daraus. Zieht dazu immer leicht den Teig von der oberen Mitte eurer Buns zur unteren Mitte und drückt zum Schluss noch einmal alles in der unteren Mitte zusammen. Anschließend drückt ihr mit einem Finger ein Loch in die Mitte und vergrößert dieses etwas, sodass Bagels entstehen.

Lasst die Bagels abgedeckt etwa 30 Minuten gehen. Dann bereitete einen großen Topf mit Wasser vor und gebt hier 2 EL dunklen Sirup und 1 EL Natron hinzu. Sobald das Wasser kocht, legt ihr nacheinander die Bagels hinein und lasst sie von jeder Seite 1 Minute kochen. Achtete dabei darauf, dass immer nur so viele Bagels in eurem Topf sind, dass sie noch nebeneinander liegen können.

Eure Bagels legt ihr dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Ihr könnt sie nun noch mit allen Toppings eurer Wahl bestreuen. Bei mir waren es einfach Mohn und Sesam. Anschließend backt ihr die Bagels im vorgeheizten Ofen bei 200°C etwa 15 Minuten.


Sind die Bagels komplett ausgekühlt, könnt ihr sie auch prima einfrieren und dann portionsweise auftauen. Ich lege die Bagels dazu einfach 1 Minute in die Mikrowelle und toaste sie anschließend.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbacken!

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1 Kommentare

  1. Die sehen aber sehr lecker aus und sind bestimmt auch ein toller Snack für zwischendurch. *-* Ich besitze leider keine so eine Backform. :(

    Liebst Elisabeth-Amalie von Im Blick zurück entstehen die Dinge

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