Sonntag, 26. Februar 2017

HYGGE - ein Lebensgefühl das glücklich macht & saftiger Apfel-Walnuss-Kuchen { + Giveaway}


Hygge - was? Jetzt ist sie völlig verrückt mögt ihr denken, aber nein, Hygge ist tatsächlich ein "richtiges" Wort und steht für ein Lebensgefühl, das die Dänen bereits seit längerer Zeit kennen und das glücklich macht.
Eine ganz genaue Definition des Wortes gibt es nicht, aber eines haben sie alle gemeinsam: Bei Hygge geht es um eine gemütliche Atmosphäre, um Gemeinschaft und das Glücksgefühl, das daraus entsteht.
In seinem Buch geht der CEO des Kopenhagener Institut für Glücksforschung, Meik Wiking, dem Phänomen auf die Spur und erklärt, wie auch wir mit Hygge ein Stück vom Glück finden.

Hygge in Dänemark

Tatsächlich gelten die Dänen als das glücklichste Volk der Welt - und das trotz weltweit höchster Steuerquoten und schlechtem Wetter.
Nichts desto trotz haben die Dänen ein Glücksrezept gefunden, das funktioniert: Hygge. Ursprünglich stammt das Wort aus dem Norwegischen und bedeutet "Wohlbefinden". Das also scheint das Geheimnis zu sein, sich wohl zu fühlen, den Kontakt zu Freunden zu pflegen und Ruhe zu empfinden.

Das Hygge-Manifest - mehr Glücksgefühl im Alltag

Insgesamt gibt es 10 Punkte, die das Hygge-Manifest ausmachen und zusammenfassen, wodurch das Glücksgefühl entsteht. Ich habe die 4 wichtigsten Punkte für ein bisschen mehr Hygge im Alltag für euch zusammengefasst:

1) Licht

Wie oft macht ihr Kerzen an? Wenn wir ehrlich sind, machen wir das vermutlich alle eher nur ab und zu, doch bei den Dänen verbinden ganze 85 Prozent Kerzen mit Gemütlichkeit und im Herbst und Winter zünden mehr als 50 Prozent täglich Kerzen an.
Der schnellste Weg zu mehr Hygge ist es also einfach ein paar Kerzen anzuzünden und das gemütliche Licht zu genießen.
Wer noch einen Schritt weiter gehen möchte, der kann auch noch seine Beleuchtung anpassen. Auch hier gilt: eine niedrige Lichttemperatur sorgt für mehr Hygge und Lampen sollten nicht nur der Beleuchtung dienen, sondern idealerweise beruhigende Licht-Inseln schaffen.


2) Gemeinschaft

Gemeinschaft und das Zusammensein mit Freunden und Familie gilt als eines der Schlüsselelemente von Hygge und dem Glücklichsein.
Deshalb sollten wir uns genügend Zeit nehmen, um schöne Dinge mit den Liebsten zu unternehmen. Das kann einfach ein gemeinsames Abendessen sein oder ein Frühstück am Wochenende, aber auch ein Sommerfest.
Wenn euch das zwischen einem vollen Terminkalender nicht leicht fällt, dass plant doch einfach feste Termine ein, wie z.B. ein gemeinsames Essen oder einen Spieleabend an jedem ersten Freitag des Monats.

3) Essen und Trinken

Ja, in gewissem Maße stimmt die Aussage "Du bist, was du isst", aber hin und wieder dürfen wir uns auch eine kleine Auszeit gönnen und uns verwöhnen, denn auch das ist Hygge. Schokolade, Süßigkeiten oder ein Stück Kuchen - all das ist Hygge. Im Vergleich: Der europäische Durchschnittsverzehr von Süßigkeiten pro Kopf und Jahr beträgt 4,1kg. In Dänemark hingegen ist er mit 8,2 kg doppelt so hoch.
Ganz besonders hygge ist Kuchen, weshalb es diesen auch meist zu Besprechungen in Dänemark gibt. Selber backen und den Duft von frisch Gebackenem genießen hat einen besonders hohen Hygge-Faktor, also worauf wartet ihr?

Ich habe hier auch direkt einmal den Ofen angeworfen und einen saftigen Apfel-Walnuss-Kuchen gebacken. Dieser ist ganz schnell gemacht und der Duft zieht durch die ganze Wohnung. Und vielleicht ladet ihr ja gleich noch ein paar Freunde zum Kuchenessen ein? - Hygge pur!

Rezept für Apfel-Walnuss-Kuchen (für eine rechteckige Form ca. 20x25cm)

Zutaten:

  • 150g Rohrzucker
  • 3 Äpfel, geschält und gerieben (etwa 250g)
  • 150g Vollkornmehl
  • 2 TL Backpulver
  • 100ml Speiseöl
  • 100ml Sojamilch
  • 1 TL Essig
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1 TL Zimt
  • 1 Ei (Größe L)
  • 30g Walnüsse, in der Pfanne geröstet
In einer Rührschüssel Zucker, Öl, Milch, Essig, Vanilleextrakt und Ei etwa 1 Minute lang cremig rühren. Mehl, Backpulver und Zimt vermischen und die Hälfte der Mischung zusammen mit den geriebenen Äpfeln in die Rührschüssel geben. Langsam unterrühren und die zweite Hälfte der Mehlmischung ebenfalls dazugeben.
Den Teig in eine gefettete oder mit Backpapier ausgelegte Backform füllen und die Walnüsse darauf verteilen. Im vorgeheizten Ofen bei 175°C (Umluft) für 30-35 Minuten backen.


4) Gemütlichkeit

Unser Zuhause gilt als Hygge-Hauptquartier. In Dänemark ist es der Mittelpunkt des sozialen Lebens und ein Großteil der Dänen zieht es vor Zeit mit Freunden ebenso Zuhause zu verbringen anstatt in Bars und Restaurants. 
Ein Grund weshalb die Dänen viel Geld für ein gemütliches Zuhause ausgeben und eine ausgeprägte Design-Obsession pflegen.
Wir sollten es uns also Zuhause richtig gemütlich machen und einen Ort schaffen, an dem wir uns gerne Aufhalten - am besten mit Kerzen, einem gemütlichen Sessel, einem guten Buch und einer guten Tafel Schokolade.


Falls ihr jetzt Lust auf noch mehr Hygge habt, kann ich euch das Buch "Hygge - ein Lebensgefühl, das einfach glücklich macht" sehr empfehlen. Es gibt jede Menge Ideen für mehr Hygge im Leben und außerdem tolle Fotos zu entdecken.

*GIVEAWAY*

Ein Exemplar des Buches darf ich auch an euch verlosen. Um in den Kostopf zu hüpfen verratet mir einfach bis zum 04.03.2017 unter diesem Post euren persönlichen Tipp für mehr Hygge im Alltag. Vielleicht ist es ein Stück eures Lieblingskuchens, ein besonderes Buch oder ein besonderes Ritual, das ihr gerne am Wochenende pflegt.

(Bitte beachtet, dass ihr mindestens 18 Jahre alt sein müsst, um teilnehmen zu dürfen und der Gewinn nur innerhalb Deutschlands versendet werden kann.)

Habt einen hügeligen Sonntag!


*Vielen Dank an den Bastei Lübbe Verlag für das zur Verfügung stellen der Bücher.

Mittwoch, 22. Februar 2017

Ein Vormittag im Salon Zauberschön


Als ich vor ein paar Wochen die nette Anfrage von Marielle vom Salon Zauberschön in Aachen bekam, ob ich Lust hätte mich dort einen Vormittag lang verwöhnen und aufhübschen zu lassen, war ich direkt dabei.

Zum Frisör geht es regelmäßig zum Strähnchen färben und Schneiden, aber andere Dinge wie Wimpern färben, Augenbrauen färben & Co. habe ich bis jetzt erst ganz selten machen lassen - und es ist schon eine gefühlte Ewigkeit her. Deshalb freute ich mich umso mehr auf den Vormittag und war ziemlich gespannt auf das Ergebnis.

Freitag vormittags ging es also los zum Salon Zauberschön, der mitten im Frankenberger Viertel liegt. Tipp: Das Café Hase liegt nur eine Straße entfernt und so kann man vorher toll frühstücken gehen und sich anschließend verwöhnen lassen.
Der Salon ist mit viel Liebe zum Detail eingerichtet - das merkt man sofort - und man bekommt gleich das Gefühl diesen am Ende "zauberschön" wieder zu verlassen.


Nachdem Jacke und Schal abgelegt waren ging es dann erstmal zum Haarwaschen inklusive Kopfmassage - herrlich! Das hätte ich gerne jeden Tag :-)
Danach durfte ich es mir bequem machen und es hieß Augenbrauen zupfen und färben. Danach kamen die Wimpern dran - einmal Farbe drauf, ein paar Minuten warten und abspülen.


Zu sehen bekam ich vom Ergebnis erst einmal noch Nichts, obwohl ich ganz schön neugierig war, denn es gab zuerst noch ein komplettes Profi-Make-Up von Vanessa. Im Salon Zauberschön gibt es nämlich nicht nur Haarstyling & Co, sondern man kann auch gleich das perfekte Make-Up schminken lassen.


Und dann durfte ich auch endlich Gucken - toll  sah es aus! Anschließend wurden noch die Haare gestylt. Natürlich wollte ich am liebsten ein paar lockere Wellen, die hatte ich schon auf einigen Fotos vom Salon Zauberschön gesehen und fand sie einfach super. Auch bei mir gab es dann dank des gekonnten Drehs nur wenige Minuten später eine perfekte Wellenpracht.


Mit dem perfekten Styling war ich dann auch perfekt vorbereitet für den Geburtstagsabend mit dem Lieblingsmann, den wir in einem schicken Restaurant verbrachten.
Und abends konnte ich mich dann auch noch richtig über das Ergebnis der gefärbten Wimpern freuen, denn die sahen nun sogar ungeschminkt richtig schön aus.

Wenn ihr auch einmal Lust auf einen Verwöhntag habt oder einfach Lust auf ein tolles Make-Up oder perfekt gestylt Augenbrauen habt, dann schaut doch einmal im Salon Zauberschön vorbei.
Geöffnet ist Dienstag und Mittwoch von 10-18 Uhr, Donnerstag von 11-19 Uhr, Freitag von 11-20 Uhr und Samstag von 9-14 Uhr.


Vielen Dank  noch einmal an Marielle für die Einladung!

Sonntag, 19. Februar 2017

Mandel-Marmorkuchen - saftiger Rührkuchen mit Kindheitserinnerungen


An welchen Kuchen denkt ihr als Erstes, wenn ihr an eure Kindheit denkt? Also bei mir gehört auf jeden Fall der Marmorkuchen mit dazu (gefolgt vom klassischen Zitronen-Kastenkuchen mit Gummibärchen und Smarties obendrauf, den es immer überall zum Geburtstag gab).
Wenn meine Oma und mein Opa zu Besuch kamen, brachten sie immer einen großen, selbstgebackenen Marmorkuchen mit, wovon man dann meist noch die ganze Woche naschen konnte.  Dabei zähle ich ehrlich gesagt auch zum Team "Dunkel" und habe immer nach Stücken mit viel Schokoteiganteil Ausschau gehalten - wenn man schon die Wahl hat ;-)


Überhaupt liebe ich Rührkuchen - neben Käsekuchen - sehr, denn man hat alle Zutaten eigentlich immer Zuhause, der Teig ist schnell fertig und ich kenne Niemanden, der ein süßes Stückchen davon nicht mögen würde.


Trotzdem werden Rührkuchen hier viel zu selten gebacken. Als mich aber diese Woche die große Lust auf ein saftiges Stück Marmorkuchen - mit Kindheitserinnerungen - überrollte, wurde auch hier mal wieder die Guglhupfform rausgeholt.
Meinen Marmorkuchen habe ich dann noch mit Mandelmus und gemahlenen Mandeln verfeinert - man kann ja schließlich auch mal etwas Altes ein wenig pimpen. Sehr, sehr lecker ist der feine Kuchen geworden! Deshalb gibt es auch gleich das Rezept für euch:

Zutaten (für 1 Guglhuppform):

  • 75g weiche Butter
  • 75g Mandelmus
  • 3 Eier (Größe L)
  • 300g Mehl
  • 150g Zucker
  • 2 Päckchen Vanillinzucker
  • 2 TL Backpulver
  • 35g Kakaopulver
  • 25g gemahlene Mandeln
  • 200ml + 75ml Sojamilch
  • 100g Zartbitterschokolade
Als Erstes Butter, Mandelmus und Zucker einige Minuten lang cremig rühren. Ich habe das dieses Mal einfach die Küchenmaschine übernehmen lassen - perfekt! Dann nacheinander die Eier unterrühren. Mehl und Backpulver vermischen und zusammen mit 150ml Sojamilch dazugeben. So lange verrühren bis ein glatter Teig entsteht. 
Nun gut 2/3 des hellen Teiges in die Backform füllen. Zum übrigen Drittel gemahlene Mandeln, Kakao und 50ml Sojamilch geben und ebenfalls zu einem glatten Teig verrühren. Den dunklen Teig auf den hellen Teig in die Backform geben und mit einer Gabel marmorieren.
Im vorgeheizten Ofen bei 175°C (Umluft) etwa 45 Minuten backen. Mit einem Holzstäben könnt ihr testen, ob der Kuchen fertig ist.

Ist der Kuchen gut ausgekühlt die Schokolade in kleine Stücke brechen und in eine Schüssel geben. 75ml Sojamilch erwärmen und über die Schokolade gießen. 2 Minuten stehen lassen und anschließend glatt rühren und über den Kuchen gießen.


Und nun habe ich noch einen Tipp für euch, wenn bei euch auch der Kuchen meist nicht aus der Backform raus möchte:
Fettet die Backform gut ein (ich nehme dafür immer etwas Butter und ein Stück Küchenrolle, und ie Butter zur verteilen) und streut sie anschließend ganz dünn mit etwas Mehl aus. Außerdem sollte der Kuchen komplett ausgekühlt sein bevor ihr in herausholt.

Habt einen schönen Sonntag!

Dienstag, 14. Februar 2017

You don't have to be perfect to be wonderful!


Gefühlt habe ich diesen Post in meinem Kopf schon hundertmal geschrieben - und dann doch nie gepostet. Die Gedanken dazu waren eigentlich immer klar und trotzdem habe ich noch immer auf ihn gewartet, auf den richtigen Moment. Dabei glaube ich, dass für diesen Post jeder Moment genau der Richtige ist, denn was gibt es Schöneres als zu Wissen, dass man absolut nicht perfekt sein muss, um wundervoll zu sein?!.

You don't have to be perfect to be wonderful!

So oft habe ich mich dabei ertappt, dass ich mich nicht gut genug oder besser gesagt mich und mein Leben als nicht perfekt genug gesehene habe, wenn ich durch die bunte und so perfekt anmutende Instagram- und Bloggerwelt gescrollt bin. Klar, das ist unser alle kleine heile Welt, der Ort, wo wir nur die schönen Seiten des Lebens zeigen (ich möchte mich da gar nicht ausschließen) und zu einem gewissen Maße glaube ich ist das sogar gut so. Solche kleinen heile Welt Orte sind Balsam für die Seele zwischen all den grausamen Nachrichten, die die Welt da draußen tagtäglich bereithält. ABER: Sie sind ein klitzekleiner Ausschnitt eines großen Ganzen und nie die ganze Wahrheit.

Du musst nicht perfekt sein!

Die Kehrseite der rosaroten Zuckerwattewelt ist leider immer der Moment, in dem eine leise Stimme im Kopf beginnt zu flüstern, dass wir die Einzigen sind, bei denen es nicht so perfekt ist. Die Einzigen, die nicht fünfmal im Jahr die tollsten Hotspots der Welt bereisen. Die Einzigen, die nicht jeden Morgen eine perfekt gestylte Superfood-Bowl mit Blümchen auf dem Tisch stehen haben. Die Einzigen, die nicht in einem durchgestylten weißen Loft Büro sitzen. Genau dann holt einen das Gefühl ein, dass man eben nicht perfekt genug ist, um Teil davon zu sein.
Hey, aber mal ganz ehrlich, wer möchte schon nur von perfekten Menschen umgeben sein? Menschen ohne Fehlern und Menschlichkeit? Ich finde genau das macht doch einen Menschen erst aus.

Mal ehrlich, sicherlich wären wir oft gerne alle das regenbogenkotzende Einhorn, das jeder mag und das jeden Tag immer gut drauf ist. Aber wer ist das schon? Das entspricht nicht der Realität.
Niemand von uns ist perfekt. Keiner hat 365 Tage im Jahr das Happy Face und den Sonnenschein gepachtet. Und das Beste? Trotzdem ist jeder von uns genau so wundervoll. Wir müssen nicht perfekt sein, um einzigartig und liebenswert zu sein.

Fuck perfect!

Immer noch nicht ganz überzeugt? Dann stellt euch einfach einmal vor was wäre, wenn ihr plötzlich ohne alle materiellen Dinge dastehen würdet. Nur noch ihr. Da ist nichts mehr mit perfekt. Und trotzdem wärt ihr in diesem Moment kein Stückchen schlechter oder besser als ihr es jetzt seid.
Sicherlich darf man jeden Tag sein Bestes geben und ehrgeizig sein, aber alles, was ihr damit verfolgt sollte euch gut tun und ihr solltet es nicht für andere tun. Schon gar nicht nur, um perfekt zu wirken.

Ich wünsche euch, dass ihr die schönen Seiten der kleinen heilen Social Media Welt genießt ohne dabei an euch zu zweifeln, denn: You don't have to be perfect to be wonderful!

Freitag, 10. Februar 2017

Apple Cinnamon Pull Apart Muffins


"Hefeglück", das gab es hier in den letzten Wochen öfter, denn ich liebe frische Hefeteilchen - egal ob als super zimtige Cinnamon Buns, Chocolate Babka oder Pull Apart Muffins mit Äpfeln. 
Das Thema zur ersten Runde "Let's cook together" der lieben Ina von What Ina loves hätte also passender nicht sein können und deshalb wurden hier am letzten Wochenende diese wunderbaren und sogar gesunden Muffins gebacken.


Mal ehrlich, was geht über warme Äpfel mit Zimt in der kalten Jahreszeit - genau, Nichts! Es ist eine meiner absoluten Lieblingskombis gegen trübe, kalte Wintertage und dabei eine so Leckere noch dazu. Also sollte das Ganze doch hübsch verpackt in einen fluffigen Hefeteig gepackt und am besten auch noch im handlichen Muffinformat daherkommen, um auch morgens schnell als Frühstück mit zur Arbeit genommen werden zu können (steckt ja schließlich Vollkornmehl drin und jede Menge Äpfel). Fertig waren die Apple Cinnamon Pull Apart Muffins.


Ein wenig Geduld braucht ihr lediglich mit dem Hefeteig. Anschließend sind die einzelnen Teigstreifen schnell gestapelt und zu lustigen Blöcken in den Muffinförmchen verstaut. Dann heißt es nur noch ein paar Minuten vor dem Ofen zu Warten und das große Genießen und Zerzupfen kann losgehen. Klingt nach einem guten Plan, oder?

Rezept für Apple Cinnamon Pull Apart Muffins

Zutaten (für 6-7 Stück):

  • 300g Weizenvollkornmehl
  • 50g Zucker
  • 3/4 Päckchen Trockenhefe
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei
  • 125ml Sojamilch (lauwarm)
  • 100g Rohrzucker
  • 2 Äpfel
  • 150g Apfelmark
  • Zimt
Als Erstes für den Hefeteig Mehl, Zucker, Hefe, Salz, Ei und Sojamilch in einer Schüssel einige Minuten lang zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Den Teig mit Frischhaltefolie abdecken und an einem warmen Ort eine Stunde gehen lassen.
Den Teig noch einmal durchkneten und zu einem länglichen Rechteck ausrollen. Die Äpfel schälen und in sehr feine Würfel schneiden. 
Nun den Hefeteig mit dem Apfelmus bestreichen, Äpfel und Rohrzucker darauf verteilen und das Ganze mit Zimt bestäuben.
Der Teig wird nun in gleichbreite Streifen geschnitten, von denen ihr je 3 aufeinanderlegt und diese wiederum zu kleinen Rechtecken schneidet. So solltet ihr am Ende 6-7 Stapel haben.
Nun steckt ihr jeden Stapel senkrecht in ein Muffinförmchen. Im vorgeheizten Ofen bei 170°C etwa 20 Minuten backen.


Warm schmecken die Muffins natürlich am besten. Ihr könnt sie auch am Vorabend vorbereiten und morgens nur noch fertigbacken.

Viel Spaß beim Nachbacken!

Mittwoch, 8. Februar 2017

DIY Valentines Day Cracker


*enthält Produktplatzierungen
Seid ihr noch auf der Suche nach einer kleinen Geschenkidee zum Valentinstag? Dann habe ich genau das Richtige für euch: DIY-Knallbonbons im hübschen Valentinstags-Look.

Ich finde solche Knallbonbons sind immer eine hübsche Sache und vor allem könnt ihr sie ganz individuell füllen. Entweder für die nette Kollegin oder Freundin mit einer Kleinigkeit oder vielleicht auch für den Liebsten mit einem Gutschein für ein gemeinsames Dinner im Lieblingsrestaurant, einen Kinobesuch oder was ihr sonst so gerne gemeinsam unternehmt. Bei der Füllung könnt ihr euch also völlig frei austoben und so sind diese DIY Valentines Day Cracker genau das Passende für alle Lieben.


Hach, ich mag den Valentinstag ja wirklich gerne seitdem ich ihn einmal in den USA live miterlebt habe. Überall sind die Cafés und Restaurants mit Herzluftballons geschmückt, nahezu alle Süßigkeiten gibt es in Rosa, Rot & Pink, es gibt die tollsten Valentines Day Karten und der Tag wird richtig zelebriert. Besonders schön fand ich dort, dass es kein kitschiger Tag nur für frisch Verliebte ist, sondern ein Tag für alle die Menschen, die man gerne hat. Also, Zeit für eine große Portion Knallbonbons!

Ihr braucht:


  • Toilettenpapierrollen (alternativ könnt ihr auch Küchenpapierrollen halbieren)
  • weißes Seidenpapier
  • Geschenkfolie
  • Satinband
  • Konfetti
  • Süßigkeiten, Gutscheine, Liebesbriefe etc. als Überraschung
  • Tesafilm
  • Schere
Als Erstes schneidet ihr Streifen aus dem Seidenpapier, die ein kleines Stückchen breiter sind als eure Toilettenpapierrollen. Wickelt dann die Toilettenpapierrollen in Seidenpapier ein, schlagt die überstehenden Enden nach innen um und klebt sie mit Tesafilm fest.
Jetzt füllt eure Knallbonbons mit den Überraschungen und Konfetti. Ich habe hierfür die hübschen Liebesbriefe to go benutzt und je ein Love-Mini der hübschen limitierten Edition von Lakrids by Johan Bülow.
Nun wickelt ihr die Knallbonbons in Geschenkfolie ein und bindet beide Enden mit Satinband zusammen. Schon sind eure DIY Valentines Day Cracker fertig!


Tipp: 
Wenn ihr kein passendes Konfetti findet, könnt ihr es ganz einfach selbst machen. Ich habe hierzu einfach kleine Schnipsel aus rotem und linkem Krepppapier, silbernen Luftschlangen und dem weißen Seidenpapier geschnitten sowie einige ausgeschnittene rote Herzen daruntergemischt.

Übrigens gibt es von Johan Bülow nicht nur die Kisses in den Sorten Blackcurrant und Raspberry, sondern auch die klassischen Dosen in den limitierten Sorten und besonders hübschem Love-Design.



*GIVEAWAY*

Wenn ihr eurem Liebsten auch gerne mal wieder öfter einen Liebesbrief to go schreiben würdet, dann könnt ihr jetzt einen Block Liebesbriefe von Eine der Guten gewinnen. Außerdem gibt es eine der tollen liebenden Einhornkarten dazu.
Um in den Lostopf zu hüpfen hinterlasst einfach bis zum 11.02.2017 einen Kommentar unter diesem Post und verratet mir was euer schönstes Valentinstagerlebnis war.
(Bitte beachtet, dass ihr mindestens 18 Jahre alt sein müsst, um teilnehmen zu dürfen.)

Ganz viel Spaß beim Valentinstag-Knallbonbons-Basteln & eine große Portion Konfetti für euch!

Sonntag, 5. Februar 2017

Quark Dinkel Chia Brot - gesundes & leckeres Superfood-Brot


Ich bin ein richtiger Frühstücksliebhaber, ohne geht morgens bei mir gar Nichts. Leider zähle ich dabei auch nicht zu den Menschen, denen morgens ein Smoothie reicht - ich brauche da schon etwas "Richtiges" aka mein Butterbrot (ok, am Wochenende gebe ich mich auch mit Pancakes zufrieden).

Aber - vielleicht kennt ihr das auch - oft genug habe ich abends keine Lust mehr noch extra am Supermarkt zu halten, um frisches Brot zu kaufen und morgens genieße ich lieber noch 10 Minuten länger in meinem Bett als noch beim Bäcker vorbeizufahren (mal ganz abgesehen davon, dass dort dann doch eher Croissant & Co. locken).
Deshalb wollte ich ein Brot haben, dass am besten in 5 Minuten fertig ist und anschließend nur noch im Ofen vor sich hin backen muss. Währenddessen bleibt dann genug Zeit für die schönen Dinge nach Feierabend :-)


Seitdem gab es hier schon mehrmals mein neues Lieblingsbrot, dass tatsächlich ein wahres, richtig gesundes Superfoot-Brot ist. Drin stecken Dinkelvollkornmehl, Chia-Samen, Haferflocken und Quark, der dem ganzen eine tolle Konsistenz verleiht und auch noch ein paar Kohlenhydrate einspart. Und das Beste, es klingt nicht nur gut, sondern ist wirklich super einfach, ganz schnell gemacht und richtig lecker. Mit seinen guten Zutaten hält es außerdem morgens lange satt und liefert eine Portion guter Energie. Das perfekte Brot für die Woche!



Rezept für Quark Dinkel Chia Brot:

Zutaten (für 1 Backform 18cm Durchmesser):
  • 250g Magerquark
  • 300g Dinkelvollkornmehl
  • 25g Chia Samen
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 TL Salz
  • 200ml lauwarmes Wasser
  • 30g kernige Haferflocken
  • nach Belieben Brotgewürz 
Und so geht's:

Quark und Chiasamen in einer Schale vermischen und 10 Minuten quellen lassen. Anschließend alle Zutaten in eine große Schüssel geben und zu einem Teig verkneten. Keine Sorge, der Teig erinnert eher an einen etwas festeren Kuchenteig und wird nicht so fest wie ein Hefeteig.
Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Backform geben und die Haferflocken darauf verteilen. Im vorgeheizten Ofen bei 180°C etwa 60 Minuten backen.

Anschließend sollte das Brot gut auskühlen. Ich habe es danach in Butterbrotpapier eingewickelt aufbewahrt. So wird es nicht trocken und schimmelt aber auch nicht, weil die Feuchtigkeit sich nicht staut.


Natürlich könnt ihr das Brot auch nach Belieben noch etwas abwandeln, indem ihr z.B. statt Dinkelmehl Roggenmehl verwendet oder noch weitere Zutaten wie Nüsse, Körner oder Samen dazugebt. Ein richtiges Superbrot eben.

Habt einen schönen Sonntag!
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