Dienstag, 12. Dezember 2017

24h in Utrecht // Warum es nicht immer Amsterdam sein muss


Utrecht gehörte bis vor Kurzem nicht zu den Städten, die auf meiner Travel-Bucket-List standen. Völlig zu Unrecht, denn Utrecht hat jede Menge toller Cafés, hipper Shops und kann mit seinem Flair locker mit Amsterdam mithalten.

Anfang des Jahres habe ich bei Instagram ein Hotel entdeckt, das so toll aussah, dass ich unbedingt dorthin wollte und das lag eben genau hier - in Utrecht.
Ich recherchierte ein wenig und fand heraus, dass die Stadt sogar von Lonely Planet zu einem der Orte gekürt wurde, die man unbedingt gesehen haben sollte. Auch die Reiseberichte, die ich dann zu der Stadt fand, machten große Reiselust auf die Stadt in Holland. Überall las ich, dass Utrecht als kleine Schwester Amsterdams gilt, das allerdings ein wenig zu Unrecht, denn als viertgrößte Stadt der Nieder
lande hat Utrecht jede Menge zu bieten. Und wer doch unbedingt auch nach Amsterdam möchte, ist mit dem Zug oder Auto in etwa einer halben Stunde dort.


Amsterdam habe ich in den letzten Jahren ja sehr oft besucht, deshalb freute ich mich auf etwas Neues. Samstagmorgen ging es also los und nach gut 2 Stunden kamen wir auch schon an (manchmal ist es wirklich praktisch am Dreiländereck zu wohnen!).
Natürlich hatten wir das Mother Gosse Hotel gebucht, das schon unten im Empfangsbereich ein wahrer Living-Traum war. Unser Zimmer lag auf dem "grey goose floor"- die verschiedenen Etagen sind nämlich je in einem Farbschema eingerichtet - und bot direkten Blick auf den Dom.
Nachdem ich das Zimmer gesehen hatte, wollte ich schon fast nicht mehr in die Stadt so schön war es. Alles in dem Hotel ist mit so viel Liebe zum Detail eingerichtet und einfach unglaublich gemütlich. Neben einem Boxspringebtt gab es ein offenes Badezimmer mit Badewanne, Dusche und separatem WC und dazu über die gesamte Seite zum Marktplatz hin Bodentiefe Fenster.


Leider regnete es den ganzen Samstag in Strömen, weshalb wir nicht ganz so viel in der Stadt unternehmen können. Wir haben uns einfach ein wenig treiben lassen und die ganzen hübschen Geschäfte genossen, die sich an den Grachten entlang reihen.
Neben den Geschäften größerer Marken gibt es nämlich auch jede Menge kleiner Läden und Läden meiner holländischen Lieblingsketten wie Dille&Kamille oder Sissy Boy.
Abends ging es dann in die Spaghetteria, die wir bereits aus Amsterdam kannten. Ich liebe das Flair dieses Restaurants, weil es einfach so wunderbar locker und zugleich gemütlich ist. Es gibt nur mehrere große Tische, an denen alle gemeinsam sitzen uns Plätze entlang der Fensterfront. Die Karte ist klein gehalten, aber die Pasta wirklich gut.


Am nächsten Morgen ging es zum Frühstück gegenüber des Hotels in Daen's, ein kleines Café mit angeschlossenem Concept-Store. Wer im Mother Goose Hotel wohnt, kann hier direkt das Frühstück mit dazu buchen.
Zur Auswahl gab es Müsli mit Joghurt und frischen Früchten, Rührei mit Brötchen oder ein klassisches Frühstück mit Croissant, frischem Brot (extrem lecker!), Schinken, Käse (auch mega lecker!), hausgemachter Marmelade, hartgekochtem Ei, Orangensaft und Getränk nach Wahl, für das wir uns beide entschieden.
Anschließend wollten wir eigentlich eine Grachtenfahrt machen, die wir aber leider verpassten. Da an diesem Sonntag auch Sinterklaas in der Stadt war, gab es auch leider keine spätere Fahrt mehr, die noch in unseren Zeitplan gepasst hätte.


Deshalb schlenderten wir einfach noch ein wenig durch die Stadt bis mittags unsere Tour am Dom startete. Hier hieß es: 465 Stufen nach oben steigen. Mit Höhenangst haben gerade die letzten Stufen der extrem schmalen und steilen Treppe Überwindung gekostet, aber der Ausblick war toll! Eine Tour, die sich wirklich lohnt, wenn ihr nach Utrecht kommen solltet. Trotzdem habe ich mich nach einer Stunde Treppen Auf- und Absteigen wieder über festen Boden gefreut.


Anschließend haben wir in der Stadt noch das Fritten Atelier entdeckt, wo es die mit besten Fritten gab, die ich je gegessen habe. Frische Fritten mit Trüffelmayo, gerösteten Haselnüssen und geriebenem französischen Käse - Yummy! Bevor es dann zurückging, haben wir noch einen kurzen Stopp im Café Ted's gemacht, wo es wirklich guten Carrot Cake gab. Hier gibt es übrigens auch den ganzen Tag lang Frühstück - von Pancakes mit Banane und Nutella über Cornflakes bis hin zu tollen Sandwiches. Beim nächsten Mal steht hier auf jeden Fall ein Frühstück auf dem Plan.


Hier habe ich meine Tipps für euch zusammengefasst:

Hotel: 
Hier kann ich euch das Mother Goose absolut empfehlen. Eins der schönsten Hotels, in denen ich je war!

Shopping:
Sissy Boy, Oude Gracht 124-126, Utrecht
Dille&Kamille, Oude Gracht 190-192, Utrecht
Atelier Ohlala, Kintgenshaven 1A, Utrecht
My Jewellery, Oudkerkhof 5, Utrecht
Stach, Choorstraat 42, Utrecht

Cafés & Restaurants:
Spaghetteria Utrecht, Wittevrouwensingel 44, Utrecht
Daen's, Minrebroederstraat 3, Utrecht
Teds, Lichte Gaard 8, Utrecht
Hop&Stork, Lijnmarkt 1, Utrecht
Frites Atelier, Steenweg 56, Utrecht

Sightseeing:
Eine Dom-Tour lohnt sich absolut und kann ich euch sehr empfehlen. Weitere Infos gibt es hier.
Außerdem hat Utrecht einen Blumenmarkt (den wir leider wegen dem strömenden Regen dieses Mal nicht besucht haben) und bei einer Grachtenfahrt könnt ihr die Stadt einmal aus einem anderen Blickwinkel sehen.

Seid ihr schonmal in Utrecht gewesen und habt vielleicht noch mehr Tipps?

Bis bald!




1 Kommentar

  1. Seit der Erwähnung in deinem Rückblick überlege ich, ob ich in diesem Städtchen auch schon war aber so richtig erinnern kann ich mich nicht. Aber es ist definitiv noch einmal eine Reise wert. :) Und ja, ich gabe dir Recht, es muss nicht immer Amsterdam sein. :)

    Liebst Elisabeth-Amalie von Im Blick zurück entstehen die Dinge

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