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Ich bin Victoria und schreibe hier seit 2012. Victoria’s Little Secrets ist meine Leidenschaft für Alles, was das Leben ein Stückchen schöner macht – tolle Beautyprodukte, ein leckeres Stück Kuchen oder neu entdeckte Lieblingsorte. Meine Begeisterung für die schönen Dinge des Lebens teile ich unendlich gerne und wünsche dir deshalb viel Freude auf meinem Blog!

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Ostereier natürlich färben mit Rotkohl & Kaffee

Donnerstag, 18. April 2019


Ostern steht ja quasi schon IN der Tür und ich muss ehrlicherweise sagen, dass ich mich in den letzten Jahren immer mehr einfach nur über die freien Tage gefreut habe (wer noch?).
Dieses Jahr hatte ich bisher nur einen einzigen Tag frei und da sind die anstehenden Feiertage in den kommenden Wochen einfach Gold wert.

Was ich an den Feiertagen aber in den letzten Jahren auch schätzen gelernt habe, ist es mit den Lieblingsmenschen Zeit zu verbringen. Das kommt zwischendrin einfach oft zu kurz, weil jeder arbeitet, jeder seine Termine hat und Haushalt & Co. dazu. Und natürlich liebe ich es auch kleine Osternester zu füllen. Ein Schokolade geht schließlich immer - egal in welchem Alter.
Dazu müssen auch immer bunte Eier mit ins Nest, denn die gehören für mich zu Ostern genau so dazu.


Dieses Jahr wollte ich gerne farbige Ostereier, die nicht so künstlich bunt sind. So kam ich auf die Idee die Eier natürlich zu färben.
Benutzen könnt ihr hierfür eigentlich alle Lebensmittel, die eine kräftige Farbe haben (z.B. Himbeeren, Blaubeeren, Spinat, Kurkuma, Kaffee, Rotkohl, Rote Beete). Ich wollte gerne grüne, blaue und leicht bräunliche Eier färben, allerdings gab es während dem Färben ein kleines Maleur: In einige Farbgläser habe ich Essig mit hinzugegeben, um die Farbe zu ändern. Das hat leider nicht funktioniert und stattdessen ließ sich die ganze Farbe später wieder abreiben. Merke also: Keinen Essig mit in die Farbe geben.
So gab es am Ende eben nur Eier in unterschiedlichen Blautönen und Braun, was ich aber fast noch schöner fand. Zusätzlicher Pluspunkt ist, dass ihr dann sogar nur einen Rotkohl und eine Tasse Kaffe benötigt.



Das braucht ihr:

- 1 Rotkohl
- weiße Eier
- Kochtopf und Sieb
- frisch gekochten Kaffee

So geht's:

Für einen kräftigen Farbsud schneidet ihr den Rotkohl klein, gebt ihn in einen Kochtopf und bedeckt ihn mit Wasser. Nun kocht ihr den Kohl auf und lasst ihn etwa 30 Minuten kochen.
Währenddessen könnt ihr die Eier kochen. Ich habe meine Eier vorher mit einer Nadel eingepiekst, damit sie nicht platzen und 11 Minuten kochen lassen.

Sobald der Kohl lange genug gekocht hat, gießt ihr den Farbsud durch ein Sieb in eine Schüssel ab. Nun könnt ihr die Eier in Gläser verteilen und mit dem Farbsud bedecken. Je nachdem wie intensiv die Farbe werden soll, lasst ihr die Eier nun kürzer oder länger darin liegen.
In einige Gläser habe ich einen TL Backpulver mit hineingeben, wodurch die Farbe noch intensiver wurde.
Genau so geht ihr mit dem Kaffee vor und lasst auch hier einfach die Eier drin liegen bis sie die gewünscht Farbe haben.


Möchtet ihr noch weitere Farben ausprobieren, dann könnt ihr wie oben schon geschrieben auch Himbeeren, Blaubeeren oder Spinat kochen und den Farbsud verwenden. So bekommt ihr ein komplett buntes Körbchen mit natürlich gefärbten Ostereiern.


Ich wünsche euch schöne & sonnige Ostertage!


Gesundes Karotten Kokos Törtchen - perfekt für Ostern

Freitag, 12. April 2019



Habt ihr schon eine Idee für euer diesjähriges Ostertörtchen? Falls nicht, dann lest unbedingt weiter. Und falls doch natürlich auch, denn dieses gesunde Karotten Kokos Törtchen macht sich nicht nur auf der Ostertafel gut.


Irgendwie ist es ja schone eine kleine Tradition geworden, dass es hier jedes Jahr zu Ostern ein Törtchen mit Möhrchen (was für ein Wortspiel!) gibt. Letztes Jahr war es dieser köstliche Carrot-Cake-Cheesecake, davor das Jahr gab es diese feinen Rüblimuffins und davor ein hübsches Carrot-Cake-Törtchen mit Creamcheesefrosting.

In den letzten Food-Posts habt ihr es ja schon mitbekommen, dass ich seit einiger Zeit versuche die Backrezepte gesünder zu gestalten. Natürlich gibt es auch mal super schokoladige Brownies zwischendurch, aber ansonsten versuche ich ungesunde Zutaten durch bessere Alternativen zu ersetzen und so Leckereien zu backen, die man auch mit gutem Gewissen häufiger naschen kann. Denn mal ehrlich, Kuchen nur am Wochenende ist doch viel zu schade! Eat more cake!

So kam ich auch auf diesen gesunden Kuchen, der voller Karotten, Kokosnuss und Vollkornmehl steckt und dabei richtig gut schmeckt. Das Törtchen ist saftig, nicht zu süß und passt eben auch noch perfekt zur Ostertafel.


Rezept für gesundes Karotten Kokos Törtchen:

Zutaten:

  • 200g Möhren, geschält und geraspelt
  • 75g Kokosraspel
  • 225g Weizenvollkornmehl
  • 170g umraffinierter Rohrzucker
  • 3 TL Backpulver
  • 300ml Milch eurer Wahl
  • 100ml Kokosöl
  • 50g Quark (20% Fett)
  • 50g Doppelrahmfrischkäse
  • 25g Puderzucker

So geht's:

Als Erstes Rohrzucker und Kokosöl in eine Rührschüssel geben und mit dem Handrührgerät etwa 2 Minuten lang verquirlen. Weizenvollkornmehl, Backpulver und Kokosraspeln mischen und zusammen mit den geraspelten Möhren und der Milch mit in die Rührschüssel geben. Die Zutaten nun alle kurz zu einem Teig verrühren.
Den Teig in eine gefettete Springform (20cm Durchmesser) füllen und im vorgeheizten Ofen bei 170°C für etwa 45 Minuten backen.

Für das Frosting den Quark, Frischkäse und Puderzucker verrühren und auf dem ausgekühlten Kuchen verteilen. 
Dekorieren könnt ihr das Törtchen mit getrockneten Blüten oder passend zu Ostern auch mit ein paar Schokoladeneiern oder kleinen Schokohäschen.


Nächste Woche verrate ich euch dann hier auf dem Blog, wie ihr eure Ostereier natürlich färben könnt. Dann kann Ostern auch kommen!

Bis bald!

Zitronen-Mohn-Kuchen - ein saftiger Kuchen für den Frühling

Sonntag, 31. März 2019


Hallo Frühling! Endlich ist er da und ich habe die Sonne die letzten Tage sehr genossen. Auch letztes Wochenende konnte man schon ohne Jacke in der Sonne sitzen und strahlend blauen Himmel genießen. Es ist einfach jedes Jahr aufs Neue schön, wenn der graue Winter langsam vorbeigeht.

Ich weiß nicht, ob es an diesem Frühlingsanfang liegt, aber ich liebe gerade Zitronen. Der frische Duft von (Bio-)Zitronen macht einfach gute Laune. Nicht nur in Getränke gebe ich deshalb oft eine Scheibe mit rein, sondern auch auf einen Zitronenkuchen hatte ich richtig Lust.
Eine Kombination, die ich beim Kuchen sehr mag ist Zitrone mit Mohn - die kleinen schwarzen Punkte im Kuchen sehen einfach toll aus und schmecken auch noch lecker.
Joghurt im Teig macht diesen Zitronenkuchen außerdem super saftig und on top durfte natürlich ein dicker, weißer Puderzuckerguss nicht fehlen. Genau der richtige Kuchen für den Frühling also.


Bei den Zitronen solltet ihr bei diesem Kuchen wirklich unbehandelte Zitronen verwenden. Dann könnt ihr zum einen direkt die Schale mit verwenden und zum anderen ist der Geschmack einfach viel intensiver,

Rezept für Zitronen-Mohn-Kuchen:

Zutaten:

  • 100g weiche Butter
  • 3 Eier
  • 175g Zucker
  • 150g Joghurt (3,5 % Fett)
  • 2 TL Backpulver
  • Saft einer Zitrone
  • Abrieb einer halben Zitrone
  • 200g Mehl
  • 25g Mohn
  • 100g Puderzucker + ca. 2 EL frisch gepressten Zitronensaft
So geht's:

In einer Rührschüssel Eier und Zucker cremig rühren. Butter, Zitronensaft, Zitronenabrieb und Joghurt unterrühren.
Mehl, Mohn und Backpulver in einer Schüssel vermischen und zu den nassen Zutaten geben. Alle Zutaten zu einem glatten Teig verrühren.

Eine Kastenform mit Butter einfetten und den Teig hinein füllen. Im vorgeheizten Backofen bei 170°C ca. 40 Minuten backen.
Mit der Stäbchenprobe könnt ihr überprüfen, ob der Kuchen fertig ist.

Wenn der Kuchen ausgekühlt ist, Puderzucker und Zitronensaft zu einem glatten Guss verrühren und auf dem Kuchen verteilen. Sollte der Guss zu dickflüssig sein, noch etwas mehr Saft dazugeben. 

Tipp: Wenn ihr eine richtig zitronige Glasur mögt, dann könnt ihr auch noch etwas Zitronenabrieb mit hinein geben.


Ich wünsche euch einen schönen Sonntag mit hoffentlich jeder Menge Sonnenschein!

Ein Wochenende in Berlin

Mittwoch, 20. März 2019


(Werbung - unbezahlt)
Vor ein paar Wochen ging es für uns nach Berlin - das erste Mal seit fast 15 Jahren (OMG, haben solche Zahlen früher nicht nur ältere Erwachsene in den Mund genommen?!).
Zum einen wollten wir Freunde besuchen, die es dorthin verschlagen hat und zum anderen wollte ich unbedingt das 25hours Bikini Berlin kennenlernen.
Mittlerweile waren wir bereits in Frankfurt, Hamburg und Düsseldorf im 25hours und waren jedes Mal begeistert. Deshalb mussten wir auch auf jeden Fall nach Berlin, denn dort gibt es nicht nur eins der bekannten Neni-Restaurants, sondern auch die Monkey Bar mit Blick auf den Berliner Zoo und Zimmer mit Hängematten und ebenfalls Blick auf den Zoo.


Hello, Berlin!

Nach fast sieben Stunden Autofahrt kamen wir endlich freitagabends in Berlin an. Da es schön recht spät und dunkel war hieß es nur noch: einchecken und essen!
Leider war ich für das Neni zu spät gewesen und wir hatten keinen Platz mehr zum Abendessen reservieren können. Also ging es stattdessen zu einem Tipp, den ihr mir bei Instagram gegeben hattet - Shiso Burger Berlin.
Hier werden zwei Welten vereint, nämlich Asiatisch und Burger. Als Vorspeise gab es Edamame und danach einen der besten Burger, die ich je gegessen habe mit fantastischen Pommes. Für mich gab es den Cheeseburger, der Liebste bestellte den Bulgogi Burger mit mariniertem Beef und Terryakisoße - beides fantastisch! Es war sogar so gut, dass wir sonntags vor der Rückfahrt nochmal wiederkamen.


25hours Bikini Berlin

Schon beim Ankommen waren wir total begeistert vom Design des 25hours Hotels - alles im urbanen Dschungel-Look und somit total gemütlich und stylish zugleich.
Wir hatten ein Zimmer mit Zooblick, was auch bedeutete: bodentiefe Fensterfront und Hängematte. Der Ausblick auf Berlin ist damit natürlich großartig und etwas ganz Besonderes und sobald es morgens hell ist, hat man den wohl außergewöhnlichsten Blick auf einen Zoo.

Neben den gemütlichen Zimmern gibt es im Hotel eine Sauna zu entdecken, ein kleine "Bakery", wo es den ganzen Tag leckere Snacks und Getränke gibt, eine Loungeecke und einen Kiosk, an dem es jede Menge toller Dinge zu kaufen gibt (z.B. den "echten" Pfeffi Likör aus Berlin).


Tag 1 - Samstag in Berlin

Samstagmorgen sind wir mit einem Frühstück im Spindler in den Tag gestartet. Das Café war mindestens genau so schön wie auf den Fotos und der Pancake unfassbar gut. Außerdem bestellten wir den Obstsalat mit Anis-Vinaigrette - auch absolut zu empfehlen.
Anschließend starteten wir in Richtung Mitte, von wo aus wir ein wenig über die Friedrichstraße und durch die Galeries Lafayette schlenderten, bevor wir unsere Freunde besuchten. Vor allem die Feinkostabteilung in der Galeries Lafayette ist ein Highlight für jeden Foodie. So viele tolle Dinge gab es hier!
Am Nachmittag ging es dann in Richtung Ku'damm, zum KaDeWe. Mir gefiel die Gegend um das KaDeWe herum allerdings ehrlich gesagt nicht so gut und ich würde hier nicht unbedingt noch einmal hingehen. Unglaublich schnell war der Nachmittag um und wir machten noch einen kurzen Halt in der Bikini Berlin Mall, die übrigens direkt neben dem 25hours Hotel liegt.
Hier findet ihr neben festen Geschäften auch Boxen, die immer wieder neu als eine Art "Pop-Up Shops" vermietet werden. So gibt es hier auch eine Reihe kleiner Labels zu entdecken und außerdem einen schicken Foodcourt.


Für uns ging es aber Samstagabend noch ins SoHo-House, weshalb wir am Foodcourt nur vorbeischauten. 
Nach einem kurzen Stopp im Hotel fuhren wir also in Cecconi's. Zufällig hatten wir eines der Restaurants in Barcelona bei unserem Mini-Honeymoon entdeckt und waren so begeistert, dass wir in Berlin auch unbedingt hin wollten.
Wenn ihr italienisches Essen - und besonders Trüffelpasta oder Trüffelpizza - mögt, dann müsst ihr dort einfach einmal essen gehen. Das Ambiente ist cool und lässig und die Leute, die im SoHo House rumlaufen sowieso. Platz lassen solltet ihr auch für das Dessert: Windbeutel mit Pistazieneis und warmer Schokoladensauce mit Pistazien-Ammaretinicrunch.


Anschließend machten wir noch einen kurzen Stopp in der Monkey Bar vom 25hours Bikini Berlin. Ich muss ja zugeben, dass ich die Bars liebe! Gute Musik & gute Drinks in lockerer Atmosphäre - so etwas fehlt hier in Aachen. 
Außerdem gibt es eine tolle Sitzfläche vor einer riesigen Fensterfront, von der aus man auf das nächtliche Berlin blickt und eine schöne Terrasse, die im Sommer sicherlich richtig cool ist.

Übrigens: An beiden Abenden gab es eine lange Schlange für das Neni und die Monkey Bar. Als Hotelgäste könnt ihr aber über einen exklusiven Zugang in die Bar gehen und müsst so nicht warten :-) 

Tag 2 - ein verregneter Sonntag in Berlin

Leider meinte es das Wetter während unserem Berlinbesuch nicht so gut mit uns und so begann der Sonntag mit Regen und grauem Himmel. Deshalb beschlossen wir erstmal auszuschlafen und dann ganz in Ruhe im Neni zu frühstücken. Das ist übrigens eins der Dinge, die ich in Hotels liebe: einfach aufstehen, ins Restaurant gehen und dort wartet schon eine ganze Frühstücksauswahl.
Im Neni blieb da übrigens wirklich gar kein Wunsch offen. Es gab jede Menge Auswahl an Wurst, Käse, süßen Aufstrichen, verschiedene Eierspeisen, Croissants, Brote und Brötchen, frischen Obstsalat - und dazu einen wunderschönen Ausblick auf Berlin.


Bevor es nach dem ausgiebigen Frühstück auch schon wieder Richtung Zuhause ging, fuhren wir noch einmal in die Stadt. Hier schlenderten wir noch einmal durch die kleinen Straßen in Berlin Mitte und entdeckten noch die Heckmann-Höfe. Das ganze Viertel hat jede Menge toller Cafés und Restaurants zu bieten und so viele süße Shops - hier gefiel es mir am besten!


Danach hieß es leider schon wieder Goodbye, Berlin. Die Zeit ging viel zu schnell um und ich hätte gerne noch viel mehr von der Stadt gesehen. 
Im Sommer geht es für ein freudiges Ereignis noch einmal dorthin und vielleicht schaffen wir es ja noch einen Tag mit einzuschieben, um dann noch mehr zu entdecken.

Falls ihr demnächst einmal dort seid, habe ich hier die Adressen meiner Lieblingsorte aus Berlin für euch gesammelt:

Hotel: 
25hours Bikini Berlin, Budapester Str. 40, 10787 Berlin

Essen & Trinken: 
Spindler, Paul-Lincke-Ufer 42/43, 10999 Berlin
Shiso Burger Berlin, Auguststraße 29C, 10119 Berlin
Cecconi's, Torstraße 1, 10119 Berlin

Shopping:
Galeries Lafayette, Französische Straße 23, 10117 Berlin
Heckmann-Höfe, Oranienburger Str. 32, 10117 Berlin
Bikini Berlin, Budapester Str. 28-50, 10787 Berlin

New in: Beautyprodukte für den Frühling

Dienstag, 12. März 2019


{Werbung, da Markennennung}*Langsam kommen die ersten Frühlingsgefühle auf. Draußen ist es endlich wieder bis abends hell, an dem ein oder anderen Morgen zwitschern bereits die Vögel und die Zweige an den Bäumen haben bereits ihre ersten grünen Blätter. Maiglöckchen und Narzissen haben hier und da schon zu blühen begonnen und manchmal riecht es auch schon richtig nach Frühling.
Ich weiß nicht wie es euch geht, aber bei mir ist es in den letzten Jahren immer mehr so, dass ich den Winter zwar nicht mehr ganz so schrecklich finde wie früher (manchmal sogar gemütlich und ein wenig entschleunigend), aber spätestens im Januar frage ich mich: Im Ernst?! Was genau fandest du jetzt schön daran? Sobald dann ein Hauch von Frühling spürbar ist, bin ich glücklich, dass es doch noch ein Leben nach kalt nassem Wetter und Dunkelheit am Nachmittag gibt.

Und passend zu den ersten Frühlingsgefühlen gibt es auch ein paar neue Beautyprodukte, die ich in den letzten Wochen ausprobiert habe. Zwar habe ich reichhaltige Bodylotions & Co. noch nicht in die hinterste Ecke vom Bad verbannt, aber zwischendurch bin ich jetzt schon wieder für einen sommerlichen Kokosduft und ein frischeres Parfum zu haben.


Good Genes Glycolic Acid Treatment & Luna Sleeping Night Oil von Sunday Riley
Diese beiden Beauties zählen schon jetzt zu meinen absoluten Favoriten. Das Good Genes Treatment kann sowohl morgens als auch abends unter der Pflege aufgetragen werden und enthält Glycolsäure, die tief in die Haut eindringt und hier dafür sorgt, dass Poren nicht mehr verstopfen und feine Linien gemildert werden. Ich benutze das Treatment nur morgen und lasse es nach dem Auftragen die leichte Textur kurz einziehen bevor ich meine Tagespflege auftrage. Tatsächlich sieht die Haut anschließend richtig frisch aus und bisher habe ich zumindest feststellen können, dass die Haut insgesamt feiner ist und es kaum noch Trockenheitsfältchen gibt.

Die perfekte Ergänzung für nachts ist das Luna Sleeping Night Oil. Ich hatte beim vorletzten Trip nach NYC mehrere Proben hiervon bekommen, die ich aber erst vor Kurzem ausprobiert habe - und sofort begeistert war.
Meine Haut hatte gerade nicht den besten Zustand und ich dachte mir "ausprobieren schadet ja nicht". Obwohl meine Haut leider ansonsten gar keine Öle mag und sofort mit Unreinheiten reagiert, habe ich dieses Öl super vertragen. Die blaue Farbe verschwindet beim Auftragen und das Öl zieht schnell ein ohne einen fettigen Film zu hinterlassen.
Enthalten ist im Luna Sleeping Night Oil Retinol, das dafür sorgen soll das Erscheinungsbild von Poren und Fältchen zu reduzieren. Nach ein paar Wochen Anwendung wirkten die Poren tatsächlich feiner und das Hautbild sah insgesamt gut aus - ein tolles Produkt für die Nacht!



Coco Cabana Cream von Sol Janeiro
Im letzten Jahr hatte ich euch ja bereits die Bum Bum Cream der brasilianischen Marke vorgestellt.
Nun gibt es mit der Coco Cabana Cream Nachwuchs in der Sol Janeiro -Familie und das mit einem komplett neuen Duft.
Wie der Name bereits verrät duftet die Oil-in-Water Gel Creme wie eine frische Kokosnuss. Verschiedene Öle spenden jede Menge Feuchtigkeit und gleichzeitig pflegt eine Mischung aus fermentiertem Zucker und Kokosnussöl die Haut sreichelzart. Bei dem Duft habe ich übrigens auch schon direkt an Sommer denken müssen - ist ja nicht mehr lange.


Detox Dust von BYBI
Als meine letzte Gesichtsmaske leer war, fiel mir beim Besuch in Köln diese Pudermaske in die Hände. Die Inhaltsstoffe und die Wirkung klangen vielversprechend, also wurde diese Maske mein neuer Begleiter.
Mit natürlicher Kohle und Ton wird die Haut entgiftet und Unreinheiten werden entfernt.
Für die Anwendung wird einfach ein kleiner Teil des Pulvers mit einigen Tropfen Wasser angerührt und die Maske anschließend aufgetragen. Der Duft ist ein wenig gewöhnungsbedürftig (ich würde ihn als "öko" bezeichnen, wenn ihr wisst, was ich meine? ;-) ), aber durchaus angenehm und vor allem ist das Ergebnis super. Eine Gesichtsmaske, die ich schon jetzt sehr mag.

Parfum Mademoiselle von Azzaro
Was Parfums anbelangt würde ich mich als sehr wählerisch beschreiben. Es gibt tatsächlich nicht viele Düfte, die mir auf Anhieb gefallen, allerdings zählte Mademoiselle von Azzaro dazu.
Der Duft hat mich rein von seiner Beschreibung her angesprochen und genau das gehalten: Samtig-fruchtiger Pfirsich trifft auf sprudelnde Mandarinenblüte, während Sommerjasmin und Iriswurzel der Komposition einen raffinierten und femininen Charakter verleihen.
Ein wirklich angenehmer Duft, der perfekt zum Frühling passt!


*Dieser Blogpost enthält teilweise PR-Sample. Meine Meinung zu den Produkten wird dadurch nicht beeinflusst, sondern ist wie immer 100% Victoria

Hochzeitsupdate: 6 months married

Montag, 25. Februar 2019


Ich musste kurz lachen, als ich angefangen habe diesen Post zu schreiben, denn es ist der 6. Post in diesem Jahr und es ist heute genau 6 Monate her, dass ich geheiratet habe.
Unglaublich, dass mein letzter Post zum Thema Hochzeit schon so lange her ist - denn ich kann mich noch ganz genau daran erinnern, wie ich ihn geschrieben habe.

Einen Tag vor unserem großen Tag wollte ich unbedingt noch einmal ein Update tippen. Damals schrieb ich, dass die standesamtliche Trauung schon eine Woche hinter uns liegt, wir noch ein wenig mit dem Wetter zittern und uns trotz allem riesig auf das Abenteuer freuen.
Der Tag vor unserem großen Fest wurde dann doch etwas chaotischer als geplant, aber trotz alldem war unser Tag dann perfekt.

Die Hochzeitsvorbereitungen - noch ein Tag

Einen Tag vor unserer Hochzeit ging es bereits los in die Location. Wir mussten hier noch alles dekorieren, Stühle aufbauen, die Zimmer für die Gäste vorbereiten und Schildchen an die Gastgeschenke binden. Vorher musste aber erstmal all die vorbereitete Deko von Zuhause zur Location gefahren werden und der Liebste musste die Hochzeitstorte abholen - wir hatten zwar einen guten Zeitplan überlegt, aber wie so oft ging der nicht ganz auf.
Dazu kam, dass das Wetter noch immer absolut unsicher war und wir schwankten die ganze Zeit zwischen heiraten in der Scheune und heiraten unter freiem Himmel. Anders als besprochen war die Scheune dann doch noch komplett vollgestellt und sowieso wollten wir lieber unter draußen heiraten, sodass wir uns ganz mutig entschieden es zu wagen. Das einzige Problem daran: Wir konnten die Stühle für die freie Trauung erst am Hochzeitstag aufbauen, weil für die Nacht noch Regen gemeldet war und auch die Candybar und die XXL-Spiele mussten erstmal drinnen vorbereitet werden.
Bis spät abends haben wir dann noch gebastelt, vorbereitet und dekoriert und sind erst nach Mitternacht ins Bett gefallen. Aber wer selber schon geheiratet hat weiß, dass man sowieso vor Aufregung kaum schlafen kann - von daher war es nicht so schlimm.


Der Hochzeitstag - noch 6 Stunden

Am Hochzeitsmorgen wurden wir von dicken Regentropfen, die auf das Dachfenster prasselten geweckt und ich bekam kurz fast einen Herzinfarkt. Ernsthaft?! - nach so traumhaften Sommerwochen sollte unsere Hochzeit jetzt nicht nur kalt sein, sondern auch noch ins Wasser fallen?
Lange konnte ich nicht drüber nachdenken, weil unsere Dekorateurin für die Blumen schon früher als angekündigt angekommen war und klingelte. Also hieß es: Schnell noch erklären, wo alles hin soll, wo der Traubogen zum Dekorieren steht und dann ging es für mich auch schon samt Brautjungfer ins Hotel zum "getting ready".

Im Hotel angekommen wartete schon meine Mama, wir hatten Frühstück auf's Zimmer bestellt und machten es uns richtig schön. Die Stunden verflogen nur so während Jessi mir mein Braut Make-Up und Brautfrisur zauberte, aber es war einfach richtig schön und entspannt. Und: auch das Wetter wurde langsam besser und die Sonne fing an zu strahlen.
Gegen Mittag wurde ich dann plötzlich doch richtig aufgeregt und zwar nicht mehr nur so ein bisschen mit Kribbeln im Bauch, sondern so RICHTIG. Gut, dass der Liebst schon auf dem Weg war und gar nicht mehr viel Zeit zum Nachdenken blieb.

Es geht los - let's get married

Ein paar Minuten später als im Zeitplan trafen wir uns dann zum Firstlook. Die Männer hatten einen schönen Waldweg direkt beim Hotel gefunden und dann passierte Folgendes: Obwohl vorher Nichts und Niemand zu sehen war, kam plötzlich ein Auto nach dem anderen vorbei und dann auch noch eine ganze Gruppe von Rentnern. Da es immer später wurde - und mir immer kälter - beschloss unser Freund kurzerhand die Gruppe zu bitten kurz stehenzubleiben. Wir hatten also jede Menge Zuschauer, was das Ganze aber auf jeden Fall unvergesslich macht.
Und dann ging es los in Richtung Location, wo schon alle warteten.

Rückblickend kann ich mich gar nicht mehr richtig an die Trauung erinnern - nur daran, dass es wunderschön war. Wir hatten uns mehrere Lieder für unsere Trauung ausgesucht, wovon zwei ein Freund für uns live mit der Gitarre gesungen hat. Die Rede unserer Traurednerin passte perfekt zu uns und sorgte für das ein oder andere Lachen zwischendurch und dann kamen unsere persönlichen Eheversprechen. Obwohl es eher kühl war, wollte ich partout keinen Pullover über mein rückenfreies Kleid anziehen und freute mich über jeden Sonnenstrahl, der durchkam. Und tatsächlich blieb es trocken - bis zu den Gratulationen. Zum Glück hatten unsere Freunde aber Regenschirme dabei und gerade die Bilder sind auch so schön und lassen mich immer wieder dran denken, dass wir so ein großes Glück hatten doch unter freiem Himmel im trockenen geheiratet haben zu können.


Kurzerhand verlegten wir Kaffee & Kuchen nach Drinnen und danach kam auch schon wieder die Sonne raus und die vereinzelten Regentropfen verschwanden. Den ganzen restlichen Tag über hatten wir unglaubliches Glück mit dem Wetter, was mich noch ein bisschen mehr happy machte (wenn das überhaupt ging).
Zwischen Familienfotos, Coupleshooting, Photobooth und Plaudern mit unseren Lieblingsmenschen verflog der Nachmittag nur so und ich fragte mich zwischendurch immer wieder wo denn bitte der Tag geblieben ist. Es stimmt also, dass die eigene Hochzeit so so schnell verfliegt.

Am Abend saßen wir dann alle zusammen an einer langen Tafel und als ich zusammen mit dem Liebsten auf all unsere Gäste blickte, war ich einfach nur glücklich. Glücklich den besten Mann der Welt geheiratet zu haben und glücklich, dass all unsere Lieblingsmenschen da waren und mit uns feierten.
Nach dem Essen verschwanden wir dann noch einmal für ein kurzes Shooting bei Sonnenuntergang, denn dank dem durchwachsenen Wetter am Vormittag hatten wir eine perfekte Abendsonne erwischt.


Danach hieß es: First Dance und Party! Es fühlte sich ein bisschen so an, als würde man auf Wolken schweben und ich genoss jede Minute.
Als wir dann nachts im Taxi zum Hotel saßen, waren wir uns einig, dass unsere Hochzeit für uns perfekt war und wir immer wieder genau so heiraten würden. So viele Optionen gab es, als wir angefangen haben zu planen und es gab auch das ein oder andere, dass anders war als geplant - zumal ich eben nicht alles selber am Vortag fertigmachen konnte - aber am Ende war es rundum perfekt wie es war. Und ja, wenn ich könnte, ich würde sofort nochmal heiraten :-)


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